11 katastrophale Fehler, die du bei der Hochzeitsplanung auf keinen Fall machen solltest

Aktualisiert: Juni 29


Wow, einer der wichtigsten Tage in deinem Leben steht an: Du heiratest den Mann oder die Frau deiner Träume. Herzlichen Glückwunsch! Damit dieser Tag perfekt wird, möchtest du natürlich nichts falsch machen. Bestimmt hast du schon 1.000 Fragen im Kopf:


  • Wann sollte ich mit der Hochzeitsplanung anfangen?

  • Wie ist der Ablauf?

  • An was muss ich alles denken?


Wir verraten dir heute 11 Fehler, die du bei deiner Hochzeitsplanung unbedingt vermeiden solltest. Am Ende erfährst du auch wie du es schafft alles im Blick zu behalten und so ohne Stress deine Hochzeit zu planen.


Also: Lass uns keine Zeit verlieren und direkt loslegen - es gilt schließlich deine Traumhochzeit auf die Beine zu stellen.



#1 Du fängst zu spät mit der Hochzeitsplanung an


Träumst von meiner Sommer-Hochzeit bei strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen? Da bist du nicht die einzige.


Vielleicht kennst du es aus eigener Erfahrung: Zwischen Mai und Oktober läuten die Hochzeitsglocken im Akkord. Da sich so eine Feier in der Regel auf Freitag oder Samstag beschränkt, ist der Run auf die Locations, DJs & Co. groß.


Fange deshalb mindestens 12 Monate vor deinem geplanten Hochzeitsdatum an zu planen. Für manche (sehr beliebte) Locations solltest du sogar mit eineinhalb bis zwei Jahren Vorlaufzeit rechnen. Bis dahin sollte das grobe Konzept eurer Hochzeit schon stehen, damit du die Location auf eure Anforderungen und Wünsche hin checken kannst.



hochzeitsplaner buch, hochzeitsplanung,


#2 Du vernachlässigst die Gästeliste


Gleich zu Beginn der Planung solltest du einen der wichtigsten Punkte klären: Wen möchtet ihr einladen? Welche Menschen wollt ihr an eurem Hochzeitstag (wirklich) dabei haben?


Denkst du dir jetzt “ach, das kann ich später immer noch machen, jetzt reicht mir eine grobe Hausnummer”? Das könnte dir später auf die Füße fallen - aus zwei Gründen:


  1. Die Anzahl an Gästen hat einen großen Einfluss auf die Auswahl der Location: Wenn ihr 100 Leute einladen möchtet, die süße Scheune im Nachbarort aber nur Platz für 50-60 Personen hat, fällt die Location leider raus (oder ihr sortiert eure Gästeliste aus).

  2. Gerade bei Sommerhochzeiten fällt das Hochzeitsdatum mitten in die Haupt-Reisezeit eurer Gäste. Es wäre doch schade, wenn einige eurer besten Freunde nicht kommen könnten, weil sie schon ihren Urlaub auf den Malediven gebucht haben.


Lege deshalb schon sechs bis neun Monate vor der Hochzeit die endgültige Gästeliste fest und verschicke Save-the-Date-Karten, damit sich eure Gäste den Termin schon voller Vorfreude rot im Kalender anstreichen können.




hochzeit vorbereitung, gästeliste,


#3 Du setzt dir kein Budget (oder verlierst es aus den Augen)


Warst du schon auf Pinterest und hast dir Inspiration für deine Hochzeit geholt? Dann ist dir wahrscheinlich auch eins klar geworden: Es gibt mehr Ideen als man mit allem Geld der Welt kaufen könnte. Setze dir deshalb ein klares Budget für eure Hochzeit (am besten mit ein bisschen Puffer - nur zur Sicherheit).


Am besten erstellst du einen Budgetplan, den du immer wieder aktualisierst. Ja, wir wissen, dass das unsexy klingt. Aber es hilft dir, dass deine Kosten nicht aus dem Ruder laufen oder du auf etwas verzichten musst, was dir wichtig ist. Notiere dir deshalb unbedingt die Antworten auf folgende Fragen:


  • Wie viel Budget habt ihr insgesamt zur Verfügung?

  • Was ist euch besonders wichtig? Wo wollt ihr eure Prioritäten setzen?

  • Welche Kostenpositionen sind nicht diskutierbar (Bsp. Essen, Musik, Fotograf)?

  • Was könnt ihr selber machen (Bsp. Deko, Candy Bar)?


Schreibe für jede Position auf, welche Kosten du erwartest. Wenn du konkrete Zahlen hast, kannst du diese dann abgleichen und schauen, ob du noch im Plan bist oder ob du ggf. an anderer Stelle sparen solltest.



#4 Du willst ALLES selber machen


Eine Hochzeit alleine planen und organisieren zu wollen ist eine Mammut-Aufgabe, an der du dich erst gar nicht versuchen solltest. Auch wenn in dir eine kleine Perfektionistin steckt (und wir wissen wovon wir sprechen), lass los und gib ab.


Hole dir Familie, Trauzeugen, Freunde und Co. mit ins Boot. Du kannst sie zum Beispiel beim Basteln von Deko mit einbinden oder sogar ganze Bereiche an sie abgeben (aber bitte nur, wenn du dich damit auch wohlfühlst). Je nach deinen Vorstellungen und deiner Zeit kann es auch sinnvoll sein eine professionelle Hochzeitsplaner:in zu engagieren, die mit euch gemeinsam das Konzept entwickelt und wichtige To-Dos erledigt.


Gerade am Hochzeitstag selbst solltest du dich von unnötigem Stress befreien. Such dir deshalb eine Vertrauensperson, die sich um die letzten Aufgaben (z. B. die Deko des Festsaals) kümmert während du (mehr oder weniger) entspannt beim Frisör sitzt und dich hübsch machen lässt.



#5 Du sparst an den falschen Enden


Es gibt Bereiche, bei denen du super sparen kannst. Wenn du zum Beispiel mit Blumen und / oder beim Basteln begabt bist und es dir viel Spaß macht, kannst du bei der Dekoration einiges selbst (bzw. mit deinen Liebsten) machen.


Das gilt aber nicht für alles. Einige Entscheidungen haben einen sehr, sehr großen Einfluss darauf, ob eure Hochzeit zum echten Knaller wird - oder eben nicht. Bei diesen Punkten solltest du nicht sparen. Welche das sind? Schauen wir mal.


Hochzeitsfotos: Du heiratest nur einmal - und diesen besonderen Tag möchtest du natürlich auf Fotos festhalten. Auch, wenn dein Cousin Marc weiß, wie man den Auslöser auf der teuren Spiegelreflexkamera drückt, heißt das noch lange nicht, dass die Fotos gut werden. Investiere hier deshalb lieber in einen Profi. Der zaubert dir Fotos, bei denen du auch nach vielen Jahren noch Gänsehaut bekommst.


Musik: Kurz mal nach “DJ in meiner Nähe” googlen und dem erstbesten den Zuschlag geben? Definitiv keine gute Idee. Die Musik ist entscheidend für die Stimmung auf deiner Hochzeit. Sie kann für Gänsehaut und besondere Momente sorgen - aber leider auch für Langeweile, Tanzfrust und einen Festsaal, der früh leer gefegt ist. Bei der Musik ist es deshalb gut dich nach Empfehlungen und Erfahrungen aus deinem Bekanntenkreis umzuhören und dem DJ vor der Zusage genau auf den Zahn zu fühlen.